Weinland

Zeitreise durch die Musikgeschichte

Auf eine musikalische Zeitreise laden Schüler und Lehrer der 3. Sekundarklasse alle Interessierten am morgigen Mittwoch ein. Für ihre tanzenden und singenden Auftritte haben sie ein halbes Jahr geprobt.

von Christina Schaffner
22. Februar 2018

Mutig treten fünf Schülerinnen auf die Bühne, tanzen zu einem Hit von den Spice Girls, während Kolleginnen den Text singen. Es ist eines der acht Lieder ihrer musikalischen Zeitreise «Back to the Future», die sie zusammen mit drei Lehrkräften seit den Sommerferien entwickelt haben und die sie nun vor Publikum zeigen werden.

13 Mädchen und ein Junge entschieden sich für das Wahlfach «Musik und Tanz», das erstmals an der Sekundarschule Flaachtal von drei Lehrkräften angeboten wird: Doris Stucki unterrichtet Musik, Nina Grubenmann ist Spezialistin für Tanz, und Claudio Cantieni hat Erfahrungen aus dem Theaterbereich. Damit ergänzen sich die drei perfekt für das besondere Unternehmen, eine Aufführung auf die Beine zu stellen. Die Mädchen und der Junge wünschten sich dafür moderne Lieder und brachten die Idee einer Zeitreise ein. Unter den Songs sind natürlich Hits wie «Stitches» von Shawn Mendes, «Shape of You» von Ed Sheeran, aber auch Klassiker wie «We Are the World» von Michael Jackson.

In Oberstammheim wurden 106 Gramm Trauben pro Quadratmeter gelesen – ein Fünftel des Werts des ganzen Bezirks.

 

Die Handlung selbst beginnt 1785, als Wolfgang Amadeus Mozart neue Inspirationen sucht und seinen Vorgänger Johann Sebastian Bach im Jahr 1685 besuchen will. Doch der Tüftler der Zeitmaschine hat etwas falsch programmiert, und so landen sie in den 1960erJahren und eben auch in unserer Zeit, wo sie von Gangstern bedrängt werden. Die Texte zum Stück schrieb Lehrer Claudio Cantieni erst in den Weihnachtsferien – dank Zusatzproben in den letzten zwei Wochen sitzen sie aber gut.

Persönlich weiterentwickelt

Über Bühnenerfahrung, vor allem an einem so langen und durch seine Wechsel anspruchsvollen Stück mitzuwirken, verfügt keine der Akteurinnen. Deshalb werden die Übergänge, bei denen schnell Kostüme gewechselt werden müssen, intensiv geprobt. Die einzelnen Szenen spielen, tanzen und singen die Schülerinnen mit «ihrem Mozart» hervorragend. «Alle haben enorme Entwicklungen durchgemacht», sagt Doris Stucki. Am Anfang habe sich niemand getraut, allein zu singen. Das hat sich grundlegend geändert: Mit kräftigen Stimmen singen einige Mädchen, andere haben gelernt, die Choreografie der Tänze nicht nur technisch abzuwickeln, sondern auch individuell mit Leben zu füllen. Dies sicher auch deshalb, weil niemand etwas tanzen oder singen muss, was er oder sie nicht wolle, wie die Lehrkräfte betonen.

Noch sitzt nicht alles perfekt

Noch sitzen nicht alle Schritte und Übergänge perfekt, aber die Truppe ist auf einem guten Weg und hat Unterstützung durch Mitschüler bekommen, die Licht und Ton bedienen. Nach der Hauptprobe heute Abend haben sie die erste gros–se Bewährungsprobe am morgigen Mittwochmorgen: Sie treten erstmals vor grösserem Publikum, ihren Mitschülern, auf. Am Abend folgt dann der grosse offizielle Auftritt vor Eltern, Grosseltern und allen, die sich dafür interessieren – auch Aussenstehende sind herzlich willkommen, wenn es heisst: «Back to the Future – eine musikalische Zeitreise, die sie so nie mehr erleben werden.»

PERSÖNLICH WEITERENTWICKELT
Über Bühnenerfahrung, vor allem an einem so langen und durch seine Wechsel anspruchsvollen Stück mitzuwirken, verfügt keine der Akteurinnen. Deshalb werden die Übergänge, bei denen schnell Kostüme gewechselt werden müssen, intensiv geprobt. Die einzelnen Szenen spielen, tanzen und singen die Schülerinnen mit «ihrem Mozart» hervorragend. «Alle haben enorme Entwicklungen durchgemacht», sagt Doris Stucki. Am Anfang habe sich niemand getraut, allein zu singen. Das hat sich grundlegend geändert: Mit kräftigen Stimmen singen einige Mädchen, andere haben gelernt, die Choreografie der Tänze nicht nur technisch abzuwickeln, sondern auch individuell mit Leben zu füllen. Dies sicher auch deshalb, weil niemand etwas tanzen oder singen muss, was er oder sie nicht wolle, wie die Lehrkräfte betonen.

PERSÖNLICH WEITERENTWICKELT
Über Bühnenerfahrung, vor allem an einem so langen und durch seine Wechsel anspruchsvollen Stück mitzuwirken, verfügt keine der Akteurinnen. Deshalb werden die Übergänge, bei denen schnell Kostüme gewechselt werden müssen, intensiv geprobt. Die einzelnen Szenen spielen, tanzen und singen die Schülerinnen mit «ihrem Mozart» hervorragend. «Alle haben enorme Entwicklungen durchgemacht», sagt Doris Stucki. Am Anfang habe sich niemand getraut, allein zu singen. Das hat sich grundlegend geändert: Mit kräftigen Stimmen singen einige Mädchen, andere haben gelernt, die Choreografie der Tänze nicht nur technisch abzuwickeln, sondern auch individuell mit Leben zu füllen. Dies sicher auch deshalb, weil niemand etwas tanzen oder singen muss, was er oder sie nicht wolle, wie die Lehrkräfte betonen.

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